Ich habe mir ein neues Spielzeug zugelegt – Ein Zuiko 8mm Fisheye, da es schon lange mein Traum war, so ein Objektiv zu besitzen. Zugegeben, ein sehr spezielles, teueres Glas, das nicht jedermanns Geschmack ist. Ich bin jedoch ein absoluter Fan dieser extremen Brennweite und der dazugehörigen Verzerrungen.
Viele Stimmen die man hört sagen, das ein Fisheye ein zu spezielles Objektiv mit einer zu geringen Einsatzbreite für das Geld ist. Teilweise stimmt das vielleicht, aber bei einem gezielten Einsatz dieser extremen Brennweite und des 180 Grad Blickwinkels finden sich sehr viele Einsatzgebiete, angefangen von Architektur, Landschaft oder auch mal ein Portrait.
Bei dieser Brennweite ist es wirklich Pflicht, sich auf Symmetrie und eine klare Linienführung zu konzentrieren. Für die Bildkomposition sollte man sich hier sehr viel Zeit nehmen und nicht einfach “durch die Gegend” knipsen. Dies erfordert natürlich sehr viel Übung und viel Kopfarbeit, was aber nicht immer sofort funktioniert. Bei meinem ersten Ausflug hat mich noch dieses Gefühl von – “Yeeaahh, ich krieg alles drauf” – überfordert, aber man bekommt doch schon den ersten Eindruck vom Potential dieses Objektivs. Jetzt heist es eben, hinstellen, nachdenken und dann erst Abdrücken.
Mein Ausflug führte mich daher ins Neue Museum Nürnberg. Die entstandenen Bilder möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten, daher wie immer viel Spass beim Anschauen der Ausbeute.